Ihre Mission: Bloggen mit Herz [Teil 2]

Raus aus der Routine war das Ziel des Blogger*innenevents #bloggenmitherz 2015. Angeschlossen haben sich dieser Herausforderung 20 Blogger*innen aus ganz Deutschland und Österreich.

Als ich mich für das Event anmeldete, war mir klar: Das ist genau das, was ich suchte!

Um kreativ zu sein, muss man manchmal eingefahrene Wege verlassen und Neue entdecken. So begab ich mich auf die abenteuerliche Reise mit der Deutschen Bahn auf die Nordseeinsel Föhr.

Neben den vielen Tipps rund ums Bloggen, der tollen Atmosphäre und den wunderbaren Menschen, die ich kennenlernen durfte, stellte ich mir im Verlauf des Wochenendes oft die Frage, ob es für einen chaotischen Menschen, wie ich eine bin, wirklich so sinnvoll ist, jegliche Routinen über Board zu werfen?

Insel Föhr

Beim Nachdenken über diese Frage kam ich zu dem Ergebnis, das es einige Routinen gibt, die durchaus sinnvoll sind. Ja, die sogar das Leben und das Leben als Bloggerin erleichtern.

Doch welche eingefahrenen Routinen sind es? Sind diese gut oder wirken sie sich eher negativ auf mich, auf mein Leben oder auf meinen Blog aus? Was hat Routine mit Struktur zu tun?

Routinen und Strukturen

Für mich ist Routine sehr stark mit Struktur verbunden. Dadurch sehe ich durchaus positive Aspekte bei bestimmten Routinen. So können Freiräume entstehen. Zu einem Plan, einer gewissen Struktur auf der einen Seite, gehören auch unbedingt Lücken, die einfach nur Lücken sein dürfen. Nur so kann sich Neues entwickeln.

Fahrrad

Freiräume zu schaffen, sich eine Auszeit zu nehmen, die Gedanken wandern lassen, Stille genießen können, ein leerer Kopf, …  bringen die nötige [kreative] Energie.

Ein [flexibler] Blogplan und ein gutes Zeitmanagement könnte eine positive Routine, ein durchaus wertvolles Tool im Leben einer Blogger*in sein, um wieder neue Kreativität zu tanken.

Muss das sein?

Eine meiner negativen Routinen im richtigen Leben, sowie beim Bloggen ist es, eher ungeduldig zu sein. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann kann ich es nicht abwarten und muss die Idee sogleich umsetzten. Hier wäre es mit Sicherheit oftmals stressfreier und bestimmt auch günstiger 🙂 sich die Zeit zu nehmen, um noch einmal darüber nachzudenken und die Idee etwas reifen zu lassen.

Was kann in solchen Situationen helfen? Hilfreiche Fragen können zu mindest zum Innehalten beitragen:

Muss ich dieses super tolle Teil XY unbedingt jetzt sofort haben?

Brauche ich es wirklich?

Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn ich den Beitrag XY nicht jetzt gleich veröffentliche?

Macht mich diese eine Sache glücklich?

Das Motto von #bloggenmitherz war „Raus aus der Routine“. Ich habe für mich festgestellt, dass es durchaus Sinn macht ein paar Routinen zu behalten und zu pflegen, wenn sie den Alltag einfacher gestalten. …

Yoga am Strand

Um aber den eher hemmenden Routinen zu entkommen, ist es wichtig Mittel und Wege für sich zu finden.

Wann bist du zum Beispiel das letzte Mal Fahrrad gefahren?

Wann hast du das letzte Mal Yoga am Strand gemacht oder einfach so auf das Meer geblickt, ohne Plan, ohne Ziel?

Ich hatte das große Glück alle diese Dinge am Wochenende zu genießen und daran teilhaben zu dürfen.

Vielen Dank an Katja und Sandra!

Und wie sieht´s bei dir aus?

aline ♥

Hier geht´s zum eher nicht ganz ernst gemeinten Teil 1 [Klick]

Hier gibts Tipps gegen Kreative Blockaden[Klick]

 

9 Kommentare zu “Ihre Mission: Bloggen mit Herz [Teil 2]

  1. Tolles Resümees des Wochenendes, liebe Aline!
    Ich muss meine Gedanken auch noch ein bisschen ordnen, momentan sprudelt der Kopf nur so vor Idee, aaah!
    Und du hast die Sidebar etwas umgestaltet, gefällt mir sehr gut, das wirkt direkt viel stimmiger 🙂
    Liebe Grüße, Denise

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  2. Danke Aline für diese Einblicke. Ich denke, die Mischung macht es aus. Ein wenig Routine – sei es für den Blog oder auch im allgemeinen (Arbeits-)Alltag – tut gut für die Struktur. Aber wie du schon schreibst: es sind die Lücken, die uns die Freiräume geben, auch mal einen anderen Weg zu gehen und etwas anderes auszuprobieren.

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  3. hallöchen aline, da kommt man ja ins träumen. auf föhr war ich noch nicht, aber einfach so mal auf das meer geblickt, ohne plan, ohne ziel, kenne ich und es gibt einem wirklich viel. den moment kann man zu hause mit geschlossenen augen auch noch nacherleben. einfach toll.
    toll ist auch, daß du heut geburtstag hast (hab ich auf einem meiner lieblingsblog’s gelesen) und dazu meine herzlichsten glückwünsche. möge dir die herbstsonne ein paar warme strahlen schicken und deine freunde bei dir sein.
    lg regina

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  4. Huhu! So ein schöner Beitrag! Danke Dir! Auch ich brauche oft meine Routinen, um am Ball zu bleiben. Aber es ist schön, seinen gewohnten Rahmen ab und zu mal zu verlassen, damit Platz für Neues und Frisches ist. Es war schön, Dich kennenzulernen! Endlich weiß ich auch was eine Trashtorte ist:-D

    Viele liebe Grüße,
    Selmin

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  5. Liebe Aline, ich finde das mit den Routinen auch gar nicht schlecht – ich hätte sogar manchmal gerne mehr davon. Aber etwas mal anders formulieren oder neue Beitragsarten umzusetzen, finde ich eine gute Idee, mit den Routinen zu brechen… Danke für den schönen Beitrag und toll, dass wir uns kennengelernt haben. Liebe Grüße, Fee

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  6. Pingback: Erinnerungen im Glas [Teil 3] | kreativ mit trashtortendesign

  7. Pingback: Büdel mit Herz: Was war denn nun drin, im Goodiebag? | Bloggen mit Herz 2015 | Blogger Event auf Föhr

  8. Liebe Aline,

    dein Beitrag samt der Bilder gefällt mir total gut (: Du hast unser Wochenende schön zusammengefasst und genau die richtigen Fragen aufgeworfen, die auch ich versuchen werde, mir öfter zu stellen, wenn ich mich mal wieder stresse und einen Beitrag unbedingt sofort veröffentlichen will! An einer gesunden Routine, was die Planung meiner Posts betrifft, arbeite aber auch ich (:

    Alles Liebe,
    Laura

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  9. Pingback: Bloggen mit Herz Lieblingsbeiträge | kreativ mit trashtortendesign

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